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Festgeldkonto

Ein Festgeldkonto ist eine sehr verbreitete Anlagemöglichkeit, die sich schon über Jahrzehnte hinweg bei Kunden von Banken, Sparkassen und anderen Finanzdienstleistern großer Beliebtheit erfreut. Sie ist sowohl Privatkunden wie geschäftlichen Anlegern offen, wobei meist von den verschiedenen Finanzhäusern eine Mindestsumme der

Anlage verlangt wird, um das Geschäft auch für die Bank bzw. den Finanzdienstleister lohnenswert zu machen.

Im Rahmen des Festgeldkontos verpflichtet sich der Kunde, einen fest vereinbarten Betrag für einen gewissen Zeitraum der Bank zur Verfügung zu stellen. Dieser Zeitraum ist im Vergleich zu anderen Anlagen eher kurz gewählt, eine gängige Spanne sind zwölf Monate, wobei er durchaus auch kürzer gewählt werden kann. Je nach ausgehandeltem Vertrag kann sich dieser nach der Frist auch automatisch um immer weitere zwölf Monate bis zur Kündigung durch den Kunden verlängern kann. In der vereinbarten Zeitspanne hat der Kunde keine Möglichkeit, an das zur Verfügung gestellte Geld zu kommen. Im Gegenzug wird ihm hierfür zu Ende der Vertragslaufzeit eine gewisse Rendite zugesichert.

Die Rendite eines Festgeldkontos kann sich nach unterschiedlichen Kriterien bemessen. Am weitesten in der Praxis verbreitet ist ein fester Zinssatz, so dass der Kunde unmittelbar erkennen kann, welche Rendite ihn bei der zu leistenden Einzahlungssumme erwartet. Mancher Finanzdienstleister bietet auch risikoreichere, an Fonds gebundene Festgeldkonten an, doch diese sind bei Betrachtung der gesamten Angebotspalette eher eine Ausnahme. Die Zinssätze bei Angeboten mit einer festen Renditen können teilweise erheblich voneinander abweichen, so dass ein Vergleich der verschiedenen Banken und Finanzhäuser in jedem Fall lohnenswert ist.

Eine bessere Alternative als das Geld ohne eine mögliche Renditeentwicklung auf dem eigenen Girokonto liegen zu lassen, ist das Festgeldkonto in jedem Fall. Es lohnt sich vor allem auch als lohnenswerte Anlageform für viele private Haushalte, die über einen ersparten Betrag von einigen tausend oder zehntausend Euro verführen und dieses Geld für eine kurze Zeit entbehren können. Beim Besitz noch größeren Kapitals halten die Banken meist noch lohnenswertere Angebote für Sie als Kunden bereit. Wer auf der anderen Seite nicht die Sicherheit besitzt, im Rahmen der nächsten Tage und Wochen doch auf das Geld angewiesen zu sein, sollte sich stattdessen für ein Tagesgeldkonto entscheiden. Hier liegen die zugesagten Zinsen zwar unter denen bei einem Festgeldkonto, dafür ist einem als Kunden jedoch die tägliche Verfügbarkeit das Geldes zugesichert.